Traumhaftes Kanada

Samstag, 17. August 2019

 

Heute ist Dory Racing Day in Lunenburg.4 Dory Boote im Hafen von Lunenburg, die Menschen machen sich warm für den Start

alle Menschen warten auf das Dory RacingWir haben uns zu den vielen Leuten an den Steg gesetzt und alles begann mit der Canadischen Nationalhymne.

Dann fuhren die ersten zwei Dorys vor. Es fahren immer ein Team für Canada und eines für die Staaten. Dabei fahren ganz unterschiedliche Altersklassen mit. Jugendliche, Erwachsene, ältere Menschen.

Es war richtig toll. In Deutschland hatten wir das mit den Kindern im TV angeschaut und jetzt sitzen wir hier. Ich hab echt Tränen in den Augen. Unglaublich, wir sind hier!!!

 

Träume nicht dein Leben, sondern lebe Deinen Traum!!!

Danke Jochen, Milli, Emmi und Lion, dass wir dieses Abenteuer gemeinsam erleben.2 Dorys am StartFire Rescue im Hafen Lunenburg

Anmerkung Jochen
Ganz Lunenburg ist auf den Füßen. Die Dame mit der ich gestern noch Bankkonto eröffnet habe verkauft heute Lose und ruft ein freundliches “Hello Jocken” rüber. Jochen kann hier niemand aussprechen, so heiße ich Jocken. Nicht der erste Spitzname den ich habe. Vielleicht stelle ich mich zukünftig mit Jo vor, das ist einfacher.

Im Hafen stand die Helios Yacht. Eine 59 Meter lange Yacht. Es sind bestimmt 5 bis 8 blonde und braungebrannte, junge Männer (Angestellte) auf dem Boot unterwegs um es fürs Ablegen vorzubereiten. Manche Menschen haben einfach das Geld um 400 000 Dollar die Woche zu bezahlen.
Nach gefühlten 23 Sandwiches für die Kinder fahren wir wieder Richtung neuer Heimat. Die Kids essen beachtliche Mengen seit wir hier angekommen sind. Meeresluft macht Appetit.

 

Sonntag, 18. August 2019

 

Lion steht als erster auf und ruft aus dem Esszimmer, „Mama, da sind Rehe direkt bei uns im Garten“. Bis ich und die anderen alle mit ihm am Fenster stehn sind sie hinter der Hecke an der Straße. Dann laufen sie die Straße hoch zum Haus von Lisa und Gordy. Es sind zwei große und drei Rehkitze. Total spannend für uns!!!

 

Heute ist Lucas bei uns. Die Kinder freuen sich sehr!

Die Jungs finden immer ein schönes Spiel, mal sind sie ne Stunde im Zimmer verschwunden, radeln durch den Garten oder bauen Lego.

 

Nachmittags mache ich Waffeln und frisches Apfelmus. Miss Moni kommt zum Besuch. Das ist so üblich in der Waldorfgemeinschaft, ein erstes kennenlernen vor dem Kindergartenstart. Miss Moni geht mit den Kindern ins Zimmer. Sie hat einen Korb dabei.

Als die Mädels wieder rauskommen haben sie eine wunderschöne Kerze gestaltet. Miss Moni sagt, wir sollen sie jeden Tag einen Moment anzünden, zur Vorfreude und am letzten Abend vor dem ersten Kinditag das allerletzte Stück runterbrennen lassen. „Bitte bewahrt sie nicht auf, benutzt sie, genießt den Moment. Wir machen noch ganz viele von diesen Dingen im Kindi.“

Schön, das gefällt mir, immer den heutigen Tag genießen. Tolle Dinge erleben, schöne Kerzen abbrennen, nicht für irgendwann und später im Schrank aufbewahren.

Voller Freude brennen ab jetzt jeden Tag diese Kerzen beim Frühstück.

Vielen herzlichen Dank Miss Moni!!!

Die Eltern von Miss Moni kommen aus Deutschland. Moni kann auch gut deutsch, sie sagt, wir können jederzeit auch auf deutsch Fragen stellen. Auch gut für die Mädels, vielleicht hilft es ihnen am Anfang im Kindi. Sie werden ein Jahr zusammen in der gleichen Kindergartengruppe sein.

💙💛Heute habe ich meine erste Lektüre in Kanada durchgeschaut! 💙💛

Schwarz Vere Buch aus Biberach in Kanada

 

Montag, 19. August 2019

 

In Deutschland hatten wir schon überlegt, ob wir Lion für ein oder zwei Wochen im Sommerprogramm der Waldorfschule anmelden sollen. Wir dachten dass er dann vielleicht schon ein wenig in die englische Sprache reinschnuppern kann.

Nachdem den Kindern der Spielplatz so gut gefallen hat wollen alle drei für eine Woche zum Sommerprogramm. Ob die Mädels das schon schaffen? Na gut, sie wollen unbedingt. Sie sind zu dritt und wir wissen, dass Lucas auch ein paar Tage da ist.2 Kinder laufen auf der Spieltreppe

Wir geben die Kinder morgens um 8.30 Uhr bei Sarah im Raum der großen Kindergartengruppe ab, gehen noch mit allen in den Garten und verabschieden uns.

Die Kids waren erst im Garten, im Wald und dann im Gebäude.

Sie haben toll mit Lucas gespielt.

Um 11.30 Uhr holen wir sie ab. Alle drei sind hungrig und auch etwas knatschig und weinerlich.

Es ist nun doch viel neues auf einmal. Wir nehmen uns zuhause ganz viel Zeit zum kuscheln.

 

Bäume, Steine, Gras am StrandWir wollen zum Strand. Ich fahre das erste Mal mit dem Auto, Automatik fahren das kann ich! Nur sind die Verkehrsregeln eben anders als in Deutschland. Also fahren die Kids und ich ganz gemütlich nur mal die Straße entlang zum Strand.

Das kann ich!!! : )

Wir genießen den ganzen Mittag dort, die Kinder spielen, klettern, essen, sandeln, kuscheln sich in die Decken und Tücher. Wir genießen – uns, die Zeit, das Meer, den Strand – einfach alles.

Anmerkung Jochen

Wir dachten, dass die Kinder es gut schaffen im Ferienprogramm. Als wir sie abgeholt haben war klar, das klappt besser als erwartet. Super. Die Kids finden neue Freunde, lernen die Sprache, haben Spass und lernen die Waldorfschule dort auch gleich kennen. 
Drei Stunden ohne Kinder, oh man toll. Was machen wir natürlich als erstes. Richtig, wir fahren nach Lunenburg zur TD-Bank, da haben wir einen Termin. Bisher hatte ich das Bankkonto nur für mich eröffnen können, so wurde jetzt Christine dazu gefügt. Ohne Kreditkarte geht hier gar nichts. Die Beantragung haben wir dann nicht mehr geschafft. Wir durften schon wieder los die Kinder abholen.

Wie schnell die Zeit vergeht.